März 2026: Aufbrechen wie die Natur – Yoga im Frühling als innerer Neubeginn

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich merke im März jedes Jahr ganz deutlich, dass sich etwas verändert.

Das Licht kommt zurück. Morgens ist es früher hell. Die Luft fühlt sich weiter an. Und überall brechen kleine Knospen auf, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt.

Und ganz ehrlich: Ich spüre dieses Aufbrechen auch in mir.

Nicht laut. Nicht dramatisch. Eher wie ein leises Ziehen. Eine Mischung aus Unruhe und Sehnsucht. Das Gefühl, dass da noch mehr ist. Mehr Lebendigkeit. Mehr Klarheit. Mehr Ich.

Genau deshalb liebe ich Yoga im Frühling.

Wenn innen etwas wachsen möchte

Im Yoga sprechen wir viel von Achtsamkeit. Von Ankommen. Von Innehalten. Aber der Frühling erinnert mich jedes Jahr daran, dass Yoga auch Bewegung ist. Entwicklung. Neubeginn.

Nicht im Sinne von Selbstoptimierung. Nicht höher, schneller, weiter. Sondern als natürlicher Prozess.

Manchmal zeigt sich dieses innere Aufbrechen als Unzufriedenheit. Manchmal als Wunsch nach Veränderung. Manchmal einfach als Frage: Passt das hier noch zu mir?

Ich glaube nicht, dass wir uns ständig neu erfinden müssen. Aber ich glaube daran, dass wir uns weiterentwickeln dürfen. Dass wir Muster hinterfragen dürfen. Dass wir wachsen dürfen.

Wie die Natur.

Kein Same weiß, wie er am Ende aussehen wird. Er weiß nur, dass es Zeit ist, sich durch die Erde zu schieben.

Yoga im Frühling heißt: Dich öffnen – in deinem Tempo

Für mich bedeutet Aufbrechen im Yoga, ehrlich hinzuschauen. Wo halte ich mich klein? Wo bin ich vielleicht vorsichtig geworden? Wo möchte ich mehr Raum einnehmen?

In der Praxis zeigt sich das oft ganz konkret. Wenn wir uns aufrichten. Wenn wir fließender werden. Wenn der Atem tiefer geht. Wenn etwas weicher wird, das lange fest war.

Yoga im Frühling bringt Bewegung in den Körper, aber auch in Gedanken und Gefühle. Durch bewusste Sequenzen, Atemarbeit und Momente der Stille entsteht Klarheit. Nicht, weil wir etwas erzwingen. Sondern weil wir uns erlauben, zu spüren.

Wachstum ist kein Sprint. Es ist ein inneres Aufblühen.

Aufbrechen im Mattenplatz

Im März widmen wir uns diesem Thema ganz bewusst im Mattenplatz. Nicht als Trend, sondern als Einladung.

Wir gestalten die Stunden so, dass du dich öffnen darfst. Dass du dich strecken darfst. Dass du dich ausprobieren darfst. Ohne Druck, ohne Erwartung, ohne Ziel.

Vielleicht bedeutet Aufbrechen für dich gerade, dir wieder mehr Zeit für dich zu nehmen. Vielleicht heißt es, mutiger zu sein. Vielleicht einfach, wieder mehr bei dir anzukommen.

Du musst noch nicht wissen, wohin es führt. Es reicht, wenn du spürst, dass etwas in dir wachsen möchte.

Wenn du diesen Prozess nicht alleine erleben willst, komm auf die Matte. Der Mattenplatz ist ein Raum für Bewegung, Achtsamkeit und inneren Neubeginn – gerade jetzt im Frühling.

Ich freue mich auf dich.

Von Herzen,
Eric

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